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Die Tiere am Therapiebauerhof "Guat leb´n"

Leska/Weiz in der Oststeiermark

Auf unserem Bauernhof „Guat leb´n“ nahe Weiz leben Pferde, Esel, Schafe, Hängebauchschweine, Katzen und Hühner.

Alle Tiere, die wir in der Tiergestützten Pädagogik einsetzen, sind sorgfältig ausgewählt und ausgebildet und dem Menschen behutsam vertraut gemacht.

Esel

LilianeLiliane

Es geht gemütlich auch, hetzen ist schlecht für die Nerven. Langsamkeit ist entspannend. Meine Menschen am Hof haben das schon gelernt. Nur ab und zu ein kleiner Trab auf der großen Wiese ist erfrischend, aber nur nicht übertreiben.

 

 

 

 

BrownieBrownie

Ich komme aus Norddeutschland und die Fahrt nach Österreich mit bissigen Pferden war furchtbar. Hier aber fühle ich mich wohl und Freunde habe ich auch. Meine Leute verstehen mich, wenn ich manchmal etwas ängstlich bin und lassen mir Zeit. Hier am Bauernhof habe ich meine Berufung entdeckt – TGI-Arbeit. Ich mag es, wenn ich den Menschen Freude machen kann. Wandern ist ebenso ein Steckenpferd von mir, und mit Maxl über die große Wiese toben ist einfach wunderbar.

 

 

MaxlMaxl

Wandern ist meine Leidenschaft und nach Weiz gehen. Da ist immer etwas los. Aber mit Hans, meinem Bauern, gehe ich sowieso überall hin. Und wenn so gar nichts los ist, dann kann schon sein, dass ich mich selbst beschäftigen muss. Hans meint dann, ich mach schon wieder Unfug und das sei jugendlicher Übermut und ich müsste noch viel lernen. Egal, ich genieße das Leben.

 

 

MirkoMirko

Als Hengst, möchte ich natürlich eine Herausforderung sein, was mir aber nur gelingt, wenn rossige Stuten in der Nähe sind. Ansonsten lieb´ ich es auf der Wiese um die Hütte zu grasen, bei den Dienstbesprechungen in der Hütte dabei zu sein oder mit Hans, meinem Boss (leider gibt es noch einen ober mir) einen leichten Trab Richtung Dorf hinzulegen. Wandern nicht zu vergessen, je höher desto besser. Nachdem ich Spezialist im Tore öffnen bin, erlaube ich mir manchmal selbst einen Ausflug zu Nachbars grüner Wiese.

 

 

Hängebauchschweine

GorbiGorbatschow oder Gorbi

Die Menschen haben komische Ideen – sie geben mir den Namen von einem Politiker, nur weil ich die Freiheit liebe und einen schiefen Fleck im Gesicht habe. Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt. Manchmal habe ich es nicht leicht! Wenn Hans die Koppel so dicht macht, dass ich nicht die kleinste Lücke finde, um meine geliebten Spaziergänge in Nachbars Maisacker zu machen, muss ich glatt depressiv werden und verweigere das Essen. Hans ist gut trainiert, er reagiert dann perfekt – er öffnet mir Tür und Tor in die Freiheit und meine Depressionen sind im Nu verschwunden.


LottchenLottchen

Ich will es fröhlich und da ist mir jedes Mittel recht. Meine Brüder und meine Schwester sind mir da wirklich oft zu fad. Ich genieße es, wenn Hans uns raus lässt, bei den Pferden gibt es immer etwas zu wühlen. Wollt ihr wissen, was ich besonders genieße, wenn man mich hinter den Ohren und seitlich am Bauch grault und kratzt – das kann ich so was von genießen.

 

 

VenusVenus

Ich genieße das Leben, ob ich mir in unserem Freibad eine Abkühlung genehmige, mich genussvoll in die Sonne lege, als Morgensport ein wenig wühle oder mir in aller Ruhe mein Hinterteil an der Stallwand kratze, es ist einfach schön. Nur etwas stört mich, die Menschen behaupten ich sei ziemlich dick, eigentlich sagen sie fett, das kommt mir fast nicht über die Lippen. Um es jetzt ein für alle mal klar zu stellen: „Von einem schönen Schwein kann gar nie genug das sein!“ Pasta!

 

 

Isidor Wettessen HansIsidor

Wer es wissen will, ich heiße Isidor, ist doch klor. Spaß beiseite, was wollt ihr von mir wissen? Ich esse gerne und außerdem esse ich gerne und wenn ich sonst nichts zu tun habe esse ich gerne. Ruhen geht auch noch. Hans geht mir oft ziemlich auf die Nerven, er stört mich immer wieder in meinen gewohnten Strukturen. Was das heißt, ich soll hinaus und mich bewegen, widerlich, einfach widerlich.

 

 

Schafe

Neugieriges SchafChristerl, Hannerl, Paulchen, Greterl, Lieserl, Sera, Prinzesschen ….

Bei unseren Menschen geht es uns sehr gut. Hans kennt sich mit uns Schafen ja besonders gut aus, drum haben wir so eine rechte Freude mit ihm. Mit ihm spazieren gehen ist eine Wonne, er weiß wo die besten Kräutchen wachsen. Und Burgi hat ganz besondere Leckerbissen für uns bereit – die Knospen ihrer Rosen zum Beispiel. Warum sie dabei jedes Mal seufzt, wenn wir die Rosen sorgfältig abknabbern verstehen wir zwar nicht ganz. Menschen sind halt manchmal komisch. Sie kommen aber gerne zu uns in die Koppel, weil es bei uns so ruhig und friedlich zugeht, meinen sie. Und wir so gemütlich sind. Das freut mich, die Menschen sind uns herzlich willkommen.

 

Pferde

TyndiTyndi (Noriker-Stute)

Gleich zu Beginn, ich bin die Chefin der Herde – der Arosa und mir. Darum gilt es in allen Lebenslagen die Ruhe zu bewahren. Als so genanntes Kaltblut fällt mir das ja nicht besonders schwer, das heißt aber nicht dass ich unsensibel wäre. Damit überrasche ich immer wieder die Menschen.
Da höre ich oft, welch eine feine und sensible Reaktion ich habe, obwohl ich nicht gerade leicht und feingliedrig bin.
Ja, das kommt davon, wenn man nur auf Äußerlichkeiten geht. Sollten Euch meine Lieblingsbeschäftigungen interessieren – bitte: grasen und ruhen.

 

ArosaArosa (Warmblutstute)

Lange Zeit war ich allein, aber jetzt habe ich eine gute Chefin und noch bessere Freundin, die Tyndi. Des Öfteren
ist sie mir aber ein bisschen zu gelassen und ruhig.
Man muss doch an der Welt interessiert sein und wissen was um einen vorgeht. Und immer nur im Schritt …. zwischendurch muss schon Gas gegeben werden, dass der Wind nur so um die Ohren braust. Meine Menschen mag ich sehr gerne, aber manchmal kann ich sie auch nicht ganz verstehen, wenn sie meinen, ich habe zu allem eine eigene Meinung, dass ist doch wichtig – oder nicht?

 

Hühnervolk

HahnAls schönster Hahn ergreife ich nun das Wort. Derzeit sind wir zu sechst, aber wie man weiß kann sich das schnell ändern. Von meinen „Damen“ einmal ein Plätzchen gefunden, an das nicht einmal Hans denkt – eine Weile gebrütet und schon sind wir zu vielt. Wir können uns hier glücklich schätzen, die Welt gehört uns, ob ein Sandbad im Garten, ein luftig-sonniger Platz hoch oben in der Hollerstaude – wir können nämlich ganz gut fliegen, oder picken und scharren den ganzen Tag. Keiner regt sich auf, wenn wir in aller Frühe krähen und gackern, so wie uns der Schnabel gewachsen ist. Ich hab die Menschen einmal reden hören, daß nicht alle unsere Verwandten so frei leben dürfen wie wir und daß es vielen sehr schlecht geht. Da bin ich schon sehr froh, daß unsere Menschen für unsere Lebensweise so viel Verständnis haben.

 

Katzen

JaneJane, Bertl und Russerl

Wir sind der Meinung, dass uns hier alles gehört. Hans und Burgi sind zwar nicht immer dieser Meinung, aber was sollen sie denn gegen uns drei machen? Langweilig wird uns eigentlich nie – ob wir auf einem Eselrücken schlafen, Mäuse jagen, die jungen Esel ärgern, in der Jurte ein gemütliches Schläfchen halten, mit Hans in der Scheibtruhe mitfahren, bequem auf Burgis Schultern unser Revier beobachten, spielen, verwöhnt werden – es geht uns hier bei Guat leb´n nichts ab. Mittlerweile haben wir unsere Menschen ganz gut trainiert, ihr Unterhaltungswert ist nicht zu unterschätzen. In einem Punkt ist ihre Lernfähigkeit allerdings gering, sie haben es noch nicht geschafft zu erkennen, dass die besten Plätze immer uns gehören – gut Ding braucht eben Weile.

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